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Filmkritik: Dumplings

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Dumplings (Tuvok Richie, 01.12.2005)

Beiträge

Tuvok Richie
1.12.2005 18:19
Filmkritik: Dumplings

Meinung und Infos:

Nun die eine Szene ist ja etwas arg, da kriegt ein junges Mädchen ein Kind, Frühgeburt, Bai Ling, die ist ja bekannt für Schweinereien, wie halbnackt bei der Berlinale 2005 aufzutauchen, führt diesen Abort selber aus, was mich etwas gewundert hat, sie hatte ja dazu keine Ausbildung, aber als ich über die Geschichte nachdachte, kam ich zu der Conclusio, sie hat das schon oft probiert.

Also da schneidet sie die Nabelschnur durch, das Kind, eine Früh und Totgeburt, kommt mit der Nachgeburt in eine Schüssel, aus Metall, das ganze stellt sie in den Kühlschrank. Erinnert mich wieder an „Das ist Amerika – 3. Teil“, die Dokumentation aus den 80 er und 90 er Jahren, die waren damals auf VHS erschienen, und da war ja auch die Rede, das einige Leute in Amerika aus Schönheits- oder sonstigen Zwecken die Nachgeburt der Frauen kochen und essen, und so verfeinern, es hat angeblich einen guten Geschmack.

Und sie hat das ja auch gemacht, die Bai Ling sie spielt Köchin MEI, die ja sehr gut kochen kann. Jeder kennt Ihre Teigtaschen, das sind Dumplings übersetzt auf deutsch, und liebt sie. Und viele vertrauen Ihr auch das sie die Jugend verlängern kann oder erhalten. MEI angeblich im Film halt ist 64 Jahre jung.

Es gab mal vor langer Zeit ein Experiment, das heißt „Three …Extremes“. Das ganze ist so eine Art Trilogie von 3 Regisseuren. Der Regisseur Fruit Chan hat im vorliegenden Film, die Thematik von Eitelkeit rüberbringen wollen. Er war der Meinung das ganze so am besten rüberzubringen. Wie neidisch sind die Menschen. Denn in dem Film geht es ja um MEI die Föten, Totgeburten, verschiert, mit Messern zerhackt und mit der Nachgeburt kocht, und in Fleischtäschchen zaubert, und raus kommt, voila, eine Geschmacklosigkeit die sehr gut schmeckt.

Im Kino sind dann ein paar Leute verschwunden, immer so alle 10 Minuten, und von den 12 Leuten am Anfang des Filmes, war nur ich und noch ein Typ über, der hat eingeschlafen, geraucht, und ich habe meine mitgebrachte Gulaschsuppendose derweil verzehrt.

Der Regisseur Fruit hat sich damals mit dem südkoreanischen Regisseur Chan-Wook Park geredet, dieser hat den Film „Cut“ das Thema von Neid thematisiert. Und dann kommt noch der 3. Regisseur, Takashi Miike, aus Japan, der den unsäglich beschissenen langweiligen Film „Izo“ gedreht hat, den schlechtesten Film den ich je sah der letzten Jahre, und hat mit dem 3. Teil – „Box“ das Thema Angst erklären versucht.

So ist also der Film hier ein Teil einer Trilogie, die einander nicht viel Ähnlichkeiten haben, außer das sie langweilig und unnütze Filme sind. Miriam Yeung spielt ja den Filmstar QUING LI, die ist so ne unnötig hässliche, alte 60 Jährige Schauspielerin. Sie lebt ja in Hong Kong, der Film spielt sich dort ab, genießt die High Society, Ihr Mann ist ein alter Tattergreis, so ne Art Abraham Simpson auf Beinen mit viel Geld.

Sie hat von der Köchin MEI gehört, die teuersten Teigtaschen von Hong Kong gibt es dort und sie versprechen ewige Jugend. Ist klar das sie dort hin geht. Ihr Mann vögelt nämlich alles was bei 3 nicht auf den Bäumen ist und weniger als 4 Beine hat und aufrecht geht. Eh klar, wenn man als Mann alt wird, möchte man sich ja noch fortpflanzen, und LI ist nicht die hässlichste, alt und auch nicht die hübscheste.

Die Kamera erinnert mich an einigen Einstellungen als wäre es der Film „2046“ oder irgendso ein schöner Wong Kar Wei Film. Alleine bei der Vorschau dachte ich mir schon, was für ein Scheißfilm, aber irgendwie habe ich mir gedacht, nun er ist neu, Bai Ling die geile Chinesin spielt mit, und ja was kam raus? Ich habe es bereut für 5,10 Euro im Kino gesessen zu sein.

Es gibt ja den berühmten Kannibalenfilm „The Untold Story“ oder „The Ebola Syndrom“ die waren wirklich krank, doch dieser Film ist ähnlich und auch krank, aber da bleibt wieder die Visualisierung mit der Kamera, die in Großaufnahme Ling zeigt wie sie Eier zertretet, und das sah aus als wären noch Küken drinnen, und das ganze wirkt so grauslich und ekelig das ich gleich noch mehr von diesem glibsch grauslich grünen Gulasch zeug gefressen habe, und dann so laut gefurzt habe und so stark, das Bai Ling sich im Film umdrehen mußte.

Von dem ganzen Drecksfilm gibt es auch eine Kurzfilmfassung, also alle 3 Filme in einer Geschichte, extra zusammengefasst. Eine 125 Minütige Zusammenfassung, und das ist hier die 90 Minütige Extrafilmversion vom 2. Teil der Trilogie.

MEI hat im Film die Föten aus einer Abtreibungsklinik in Shenzhen, wo eigentlich in China ja Abtreibung verboten ist, und heut ist es ja so, das es eine Ein Kind Politik in China gibt, eh klar, bei 1,3 Milliarden Chinesen. Also zurück zum Film. Frauen besorgt sie sich, weibliche Föten, die MEI, aber mit einem männlichen Fötus geht’s besser, aber den kriegt man ja nicht, eh klar, China braucht Männer, und so wie gesagt, kommt es eben zum Schwangerschaftsabbruch einer jungen Mutter in Geldnöten, und das ganze in der Küche.

LING schlingt die Embryos in Teigtaschen genüsslich runter. Das Mädchen übrigens stirbt dann, verblutet im Bus am Heimweg, sieht grauslich aus die Ärmste. Arg wird es dann als man erfährt, das Mädchen das ein Kind hatte, und das jetzt als Totgeburt im Kühlschrank lagert, dessen Mann, also dessen Erzeuger war Ihr eigener Vater.

Hätte Fruit Chan aus der Trilogie nicht die 40 Minuten Episode genommen und einen 90 minütigen Spielfilm gedreht, es wäre der Dreck einem erspart geblieben. Der Film erinnert mich an „Ravenous – Friss oder stirb“ auch so ein Kannibalendreck.

In der Schweiz übrigens gibt es eine Pharmafirma die bietet Medikamente auf Basis von Lamm-Plazenta an. Wie gesagt, der Film ist langweilig, viele Szenen die uninteressant sind, ein Streit den ich nicht erklären kann beim Ehepaar Ling, eine eigenartige Story, kein Film eigentlich den man gesehen haben muß, eigentlich ein langweiliger Dreck, noch schlimmer als „Broken Flowers“ oder jetzt gerade „Tony Takitani“ oder „Bin Jip“ und ich weiss, ich lasse meine Asienfreude und pfeife auf Filme aus Asien demnächst und lese vorher die Filmkritiken durch ich hätte mir Geld und Zeit erspart.

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25.05.2017 01:15:33
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