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Filmkritik: Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem (Tuvok Richie, 27.11.2005)

Beiträge

Tuvok Richie
27.11.2005 00:07
Filmkritik: Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem

Handlung:

WALLACE arbeitet in England bei der Firma Anti Pesto, seine eigene Firma, er beseitigt Kaninchen. Eines Tages macht er Bekanntschaft mit der Gräfin CAMPANULA TOTTINGTON, die sich in ihn verliebt, sehr zum Ärger vom Nebenbuhler VICTOR QUATERMAIN:

Die Hasenplage wird immer größer und WALLACE soll diese in seinem Ort entfernen ohne die Hasen zu töten, so wie es VICTOR vorschlägt. Und eines Tages hat er eine Idee, er programmiert die Hasen einfach mit seiner Gedankenmaschine um Ihnen den Hunger an Gemüse zu verderben, was auch wunderbar klappt, aber dann kam ein Unfall in dem Gedankenhelm, den er baute, und in den folgenden 83 Filmminuten müssen die 2 kämpfen. Gegen ein Hasenmonster, den Mob der Straßen, und gegen VICTOR, aber vor allem gegen ein Gemüsesüchtiges Hasenmonster.

Schließlich ist das gefährlich, denn jeder in der Stadt bereitet sich auf einen Gemüse Wettbewerb vor, wer hat das größte Gemüse, zu gewinnen, eine 24 Karat goldene Karotte, gestiftet von der Gräfin. VICTOR will diese haben weil sie Geld hat, WALLACE weil sie ein Herz hat.

Informationen:

30 Millionen US $ haben in den USA 55 Millionen US $ knapp eingespielt, also kein Megaerfolg. 1992 fing der Erste Film an, der hatte den Untertitel – Alles Käse, dann 1993 – Die Technohose, 1995 – dann der Untertitel – Unter Schafen, und 1996 ein Film ohne Untertitel, einfach nur – Wallace & Gromit.

Im Original wirken die ganzen Geschichten auch anders. Als Engländer versteht man wieso es lustig ist, wenn der Hund, den armen Gromit jagt, er in einem englischen, Gromit in einem französischem Flieger, deshalb war der Film dort drüben auch sehr erfolgreich. Oder Campanula Tottington, alleine schon der Name, der Überbiss, der aussah wie ein Bagger mit Parodontitis.

Nächstes Jahr kommt ein Film in die Kinos mit den Pinguinen aus dem Zeichentrickfilm „Madagaskar“ und für die vorweihnachtliche Einstimmung, sah man hier den Film. Die Stop Motion Technik hat bei diesem Film auch geholfen wie früher beim Film „Hennen Rennen“ der auch mit Knetmasse hergestellt wurde, aber meiner Meinung nach lustiger war.

Nick Park ist Besitzer der Aardman Studios. Die Technik wo man mit Plastilin und Ton Figuren formt, und Ihnen dann Leben einhaucht, nennt man Claymotion. Die Aardman Studios sind mit dem Sitz in Bristol weltführend. Die 2, Mann ein Erfinder, und Hund eine Art Butler und auch Erfinder, leben in freundschaftlicher Basis in England, irgendwo in einem Kaff in der West Wallaby Street 62.

Gromit hat am 12. Februar irgendwann Geburtstag. Der Name Gromit kommt von Grommet, das ist ein Dichtungsring, den man auf Skateboarden findet, da auf der Achse wo die Räder dranhängen. Lord Victor Quatermaine wurde im Englischen Original von Ralph Fiennes gesprochen, und Lady Tottington wurde von Helena Bonham Carter gesprochen.

Am 10. Oktober 2005, gab es in den Studiohallen ein Feuer, wo die ganzen Requisiten bis auf den neuen Film vollständig verbrannt sind.

Der Film hat folgende Auszeichnungen:

• 1990 Oscar-Nominierung in der Kategorie Animierter Kurzfilm: Wallace & Gromit: A Grand Day Out
• 1993 Oscar für den besten animierten Kurzfilm: Wallace & Gromit: The Wrong Trousers
• 1995 Oscar für den besten animierten Kurzfilm: Wallace & Gromit: A Close Shave

Hätte Nick Park 1989 nicht einen Abschlussfilm gemacht, er war ja Student in der National Film and Television School im englischen Beaconsfield, dann wäre damals kein Kurzfilm erschienen. Er hatte einfach den richtigen Einfall dazu. Den britischen BAFTA Film preis haben sie auch gewonnen. Diese Britische Akademie der Film und Fernsehkunst vergibt alljährlich Preise an die innovativsten Filme.

40 zusätzliche Typen wurden für diesen Film erfunden, 30 Sets wurden aufgebaut, 24 Filmbilder pro Sekunde Kinofilm, 24 Einstellungen die händisch umgestellt wurden, immer mit winzigen Bewegungen der Arme und Beine. 30 Kaninchen im Film wurden einzeln animiert mit der Hand. Das war sicherer. Dazu kamen 30 Kulissen eben, 700 Stk. Gemüseteile. Dazu wurde die Musik von 90 Leute in einem Orchester gespielt, und es war sehr viel an Arbeitszeit nötig.

Meine Meinung:

Ich glaube ich muß mir sofort ein bißchen Plastilin kaufen, demnächst, vor Weihnachten, und wenn ich keines mehr finde in den Geschäften dann geh ich einfach ein paar Kindergärten plündern. Die kleinen Racker haben eh unnötig das Plastilin, die spielen sich sowieso mit X – Box und Playstation lieber, wo sich keine Sau auskennt. Und wenn die mir das nicht freiwillig geben werde ich mir das in einem ehrlichen Kampf mit ein paar 5 Jährigen erobern.

Nach dem rausgehen vom Kino habe ich leider nichts gefunden was darauf schließen läßt, das man damit herumkneten kann. Normalerweise kann man recht gut kneten mit den Radiosendern einer Frau, aber die kann man so schlecht verbiegen, da hört man dann immer ein Stöhnen, ein Schnaufen und ein Quietschen.

Egal, der Film war süß. 90 Minuten nette Familienunterhaltung. Etwas seicht, das muß ich zugeben, aber es waren doch einige Dinge dabei die Spaß machten, vor allem die Anspielungen auf die ganzen Filme und die vielen Kleinigkeiten.

Von „Zurück in die Zukunft“ – eine Szene mit einem Tunnel, bis hin zu „Wolf“ – der Film heißt ja im Englischen Original, „The Curse of the Were Rabbit“, hin bis zu „King Kong“ – das sieht man sich selber an im Kino dann weiter zu „Madagaskar“ – wegen dem Animationsfilm der am Anfang des Filmes war, mit den 4 nervigen Pinguinen, dann weiter bis zu „Charlie und die Schokoladenfabrik“ – da waren auch so skurille Gestalten, bis hinüber zu „Die Goonies“ – weil da war kindliche Indiana Jones Action auch dabei, dann ein Schuß „Bugsy Malone“ – der war so Detektivmässig, und natürlich die anderen Vorfilme von den Wallace Geschichten, und nicht zu vergessen der Kriegsfilm – „Der rote Baron“, weil da war ein Luftkampf, ein Dogfight, und dann war so eine Szene mit, Münzen einwerfen. Im ärgsten Kampf als Gromit gegen den Hund kämpfte, Philipp hieß der, grausliches Viech mit Zähnen wie ein Sexoperierter Vampir.

Die Einstellungen im Film die bis ins kleinste sehr genau gemacht. Die ganzen Einzelheiten die man leicht übersehen kann, Dinge die irgendwo drauf geschrieben waren, Dinge die herumfliegen, herumgefahren werden, einfach nett, nur ist das leider nicht etwas das Kinder erfreut. Also ich hätte mir mehr gewünscht. Die ersten 3 Filme waren glaube ich besser, der hier eh nicht so schlecht, aber ich hätte mir mehr Witz gewünscht. Der Film war recht witzig aber nicht so sehr.

Gefallen hat mir z.b. Als die Gräfin, nach dem sie eine Heugabel in den Haaren hatte, dann 3 Pflaster auf den Haaren hatte, die aussahen wie eine Klobürste für Schwule, genau dort wo die Einstiche waren. Was mich wunderte ist, da war eine Szene, da wurde es ganz mulmig, ganz gruselig, und wie früher waren da z.B. immer Orgelklänge zu hören, und hier im Film? Nun da war es gerade in der Kirche und es spielte die Orgelleiterin tatsächlich so ne grausliche Gruselmusik. Das war aber schon in vielen Filmen zu sehen, aber macht nichts, es hat nett reingepaßt.

Die Verfolgungsjagden während des Filmes waren nett, aber leider nicht so das ich begeistert bin, wie bei einigen alten Bugs Bunny und Tom und Jerry Serien, aber macht nichts, es ist im ganzen sehr gut geworden. Einige Male habe ich echt lachen müssen, am Schluss haben meine Freundin und ich heulen müssen, nur ein bißchen, ich einfach so, und sie weil sie nicht am Wasser, sondern im Meer gebaut hat.

Schade das die Story dann ab dem Ersten Drittel etwas flacher wird, und erst im letzten Drittel, und da auch nur in der letzten Hälfte zunimmt. Wahrscheinlich ist Ihnen die Knetmasse oder dem Drehbuchautor die Ideen ausgegangen. Ich kann mich noch erinnern wie in einer alte Wallace Folge, ich weiß jetzt nicht welche, Gromit eine Verfolgungsfahrt auf einer Modelleisenbahn gemacht hat, das war wirklich innovativ und kreativ, hier vermisse ich die Kreativität, auch wenn der Film voller Einfälle strotzt.

Es ist verdammt schwer aus Knetmasse so Figuren herzustellen. Das habe ich früher, als ich noch ganz klein war, vor ein paar Monaten ausprobiert, meistens kamen dann keine Köpfe hervor, die aussehen wie Menschen oder Bekannte von mir, sondern meistens kamen da so Platte Dinger raus, die aussahen als hätte King Kong eine eitrige Durchfallerkrankung mit Alkoholsucht gehabt.

Ein netter Familienfilm, darum 78,99 von 100
 


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28.05.2017 08:34:17
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