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Filmkritik: Bridget Jones 2-Am Rande des Wahnsinns

Diskussionsverlauf

Filmkritik: Bridget Jones 2-Am Rande des Wahnsinns (Tuvok Richie, 24.10.2005)

Beiträge

Tuvok Richie
24.10.2005 22:24
Filmkritik: Bridget Jones 2-Am Rande des Wahnsinns

Der Film fängt dort an wo der 1. Teil aufgehört hat. 6 Wochen danach, 7 Stunden später, liegt MARK DARCY (Colin Firth) im Bett in seiner Wohnung und BRIDGET JONES (Renée Zellweger) himmelt ihn an was ihn etwas stört, was sie immer macht, denn sie ist einfach hin und weg von ihm und kann es nicht glauben, sie ist endlich glücklich Ihr Singledasein ist vorüber, aber sie hat trotzdem noch Schwabbelstellen, die MARK aber liebt.

Doch eines Tages auf einer Anwaltkonferenz in so einem Nobelhüttchen trifft sie auf die 22 Jährige absolut attraktive REBECCA und fühlt sich natürlich total eifersüchtig und sie macht einen Blödsinn nach dem anderen obwohl sie überhaupt keine Beweise hat das Ihr Freund Ihr fremdgeht, obwohl der immer öfters sagt das er sie liebt.

Selbst als sie ihn stört mit leicht schlüpfrigen Gesprächen über das Telefon während der Anwalt gegen Menschenrechte, berühmt und geliebt, geehrt und bekannt, viele Leute um sich hat, Handlungsminister bis hin zu Abgeordneten, aber er erträgt das alles mit Geduld. Der Lautsprecher war nämlich an.

Und ja er ladet sie zum Skifahren ein, in die Schweiz, ein kleines Wochenende, und natürlich sagt sie zu, obwohl sie erwartet hat, das er sie nach den 8 Wochen Ihres Zusammen Seins endlich fragt ob sie ihn heiraten möchte, aber sie sagt nur zu, meint sie kann gut Skifahren und blamiert sich natürlich, überhaupt als REBECCA wieder auftritt.

In der nächsten Zeit geht alles schief bei der Beziehung und das geht so weit das sich die beiden trennen, und sie beruflich mit DANIEL CLEAVER (Hugh Grant) nach Thailand fliegt wo sie leider versehentlich in einem Gefängnis landet, da sie wegen dem Besitz von Kokain verhaftet wird, und da fängt sie endlich an über Ihr verkorkstes Leben nachzudenken, auch wenn es nur kurz ist.

Wäre Greenpeace eine Menschenschutzorganisation hätte man Renee Zellweger wie sie in dem Film leibt und lebt sicher ins Meer zurückgezogen. Sie ist so richtig das Bummelchen. Ein süßes nettes Bauerntrampelchen, richtig süß. Der 1. Teil hat in Deutschland 4,5 Millionen Zuseher in die Kinosäle gelockt, ich schätze der 2. wird nicht so viele reinlocken, das macht aber nichts, er ist trotzdem süß der Film.

Die Romanvorlage der Autorin Helen Fieldings verlangte das Renée 15 Kg zugenommen hatte, und ich glaube sie hat mehr als 15 Kg zugenommen. Zumindestens hat sie das meisterhaft gemeistert, und ich könnte mir keine bessere Bridget vorstellen. Wenn die Frau mal stirbt ist es wie bei Mark Harmill als Luke Skywalker, jeder kennt ihn, keiner weiß wer das wirklich ist, aber wenn man Luke erwähnt, weiß es jeder und so ist es auch bei Bridget. Die Frau ist einfach im Hirn aller Menschen die auf lustige Filme stehen, und die haben sicher schon was von Ihr gehört.

Bei ihr ist das tolle finde ich, das sie ganz und gar nicht hübsch ist und manchmal aber irgendwie viel besser aussieht als so manches Fotomodell. Natürlich nicht zu vergleichen in dem Film mit Rebecca, die ja ein Monsterschnuckelchen ist. Einfach drüberkriechen und aussaugen, aber Bridget ist dafür lustiger, und das ist es ja was bei Frauen irgendwie zählt. Hauptsache man kann mit Ihnen lachen.

In dieser wunderbar charmanten Komödie hat mir auch vor allem Hugh Grant sehr gut gefallen. Der Schauspieler kann einfach keinen bösen Menschen spielen, und selbst wenn er Böse sein soll, er wirkt einfach süß, lustig und meine Freundin ist ganz vernarrt in ihn, und ich schätze die muß den mit mir teilen, dafür gibt’s nen flotten Vierer mit Ihr, Hugh, Mir und Rebecca.

Hugh ist einfach so richtig der romantische Vollarsch. Nett, unmännlich, macht angeblich eine Bumstherapie weil er dauernd seine Fortpflanzungsorgane verpflanzen will, und ja das hat ja damals Bridget nicht gepasst, was auch verständlich ist. Aber dafür paßt er hervorragend in die Rolle, denn alleine schon beim auftreten kann dieser Mensch durch seinen britischen kühlen Humor einfach das lustige rüberbringen und das ohne ordinär zu sein.

Doch hier im 2. Teil hat sich ein Fehler eingeschlichen, denn die Drehbuchautoren wollten diesen Film noch lustiger und romantischer machen, darum plätschert dieser Film in mehr als der Hälfte einfach nur so dahin. Nicht nur das sie saumäßig schlechter gekleidet ist als im 1. Teil, was einfach unnötig ist, er soll auch romantischer sein und degradiert Mark Darcy zu einem Volltrottel ab, und ja sie ist einfach nur eine dumme ungebildete Gans, was sicher so nicht in der Originalbuchvorlage gestanden ist.

Ob man in dem Film ein Happy End erwarten darf? Ich glaube die Frage ist gar nicht so spannend wie im 1. Teil und das finde ich schade, denn die Geschichte hat sehr gute Momente, aber leider werden sie nicht so gut umgesetzt. Ich finde das Ihr Übergewicht in dem Film Ihrer Mimik geschadet hat, da sie einfach das süße und intelligent nicht so gut rüberbringen konnte wie in Teil 1.

Fast hätte ich den Soundtrack vergessen der mit bekannten Liedern herkommt, mir aber nicht gut gefallen hat, aber eine gute Musik geboten hat, und auch von der technischen Seite, Umsetzung, Kamera, Schnitt, habe ich keine Fehler gefunden, obwohl ich mir gewünscht hätte, wenn es schnellere Schnittfolgen gegeben hätte.

Der Film bringt irgendwie die Geschichte etwas weiter weg als es Helen die Romanschreiberin geschrieben hat, die hat nämlich in so kleinen Zeitungen eine Geschichte geschrieben die in Teilen rauskam, und die sich die Leute gerne kauften, und ja es gibt noch einige Bücher von der Bridget, die ja in England ein Erfolg ist und ich finde es schade das man sich wieder nicht einmal an die Romanvorlage gehalten hat.

Ein bißchen fand ich das der Erfolg von Teil 1 nicht fortgesetzt wurde, sondern es wurde einfach zu sehr übertrieben, und ja ich bin froh das alle von Teil 1 mitgespielt haben. Was ich nicht verstand, aber meiner Freundin gut gefiel ist das Colin Firth in dem Film so einen galanten geduldigen Menschen spielt der sich von der Frau alles gefallen läßt ohne einmal wirklich wild zu werden. Einfach süß, ja ich verstehe es nicht, und ich fand es ist ein bißchen oft übertrieben dargestellt worden, aber das macht nichts. Der Film ist so richtig ein Film für erste oder 820. Dates, wo man seiner Freundin beweisen will das man in der Anatomie im Schul TV gut aufgepasst hat, als die Anatomie der Fraulichen Fortpflanzungsorgane durchgenommen wurde.

Ich finde das sie das süße verliebte Hähnchen, die dämliche Fettnäpfchenreintreterin besser ist als kein anderer. Und vor allem finde ich das Colin Firth glaube ich sogar Hugh Grant in der Schauspielerischen Leistung in dem Film schlägt, denn er spielt den Liebhaber von Jones so gut, und so leidend irgendwie das man wirklich nur mitweinen könnte, und ja es ist natürlich megakitschig, so arg das der Kitsch schon so stark rausrinnt als wäre es zerronnene Butter, aber das macht nichts, er spielt ihn einfach gut. Auch wenn einige Szene einfach übertrieben sind, weil kein Mann läßt sich das alles gefallen was er sich gefallen hat lassen, außer er ist deswegen so geduldig weil er ein Android ist.

Ach ja die Eltern von Bridget sind auch wieder dabei.

Ein süßer Film für süße 78,33 von 100
 


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30.05.2017 09:55:09
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